Rummelsberger Diakonie

Neu gewonnene Möglichkeiten

Mit insgesamt 34.200 Euro fördert die GlücksSpirale die Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen der Rummelsberger Diakonie. Ein VW-Bus (VW T5) steht nun der Außenwohngruppe in Burgthann zur Verfügung und ein Ford Fiesta ermöglicht künftig den noch flexibleren Einsatz des psychologischen und pädagogischen Fachdienstes.

„Der neue Bus mit neun Plätzen ist für uns ein Riesengewinn“, so der Leiter der Außenwohngruppe, Thomas Manger. Bisher war es umständlich, ein Fahrzeug für Aktivitäten der Außenwohngruppe zu organisieren. Zudem waren, so Manger, vor allem für die Wochenend- und Feiertags-Aktivitäten einfach zu wenige Fahrzeuge vorhanden. Begeistert haben sich die acht Jungen den Kleinbus erobert:

Ein Besuch im Tierpark, kleine Klettertouren in der Fränkischen Schweiz und eine Führung durch eine Tropfsteinhöhle hat die Gruppe schon unternommen. Die Jugendlichen können nun auch bei großer Hitze spontan ins Schwimmbad fahren, was bisher nicht so einfach möglich war. Eifrig planen sie mit den Mitarbeitenden der Wohngruppe eine Sommerfreizeit an den Bodensee. Bei alledem, so Manger, haben wir nach kurzer Zeit schon festgestellt, dass die Jungen wieder sehr gerne ihre Zeit in der Wohngruppe verbringen – auch an Wochenenden. Denn die meisten können, aufgrund problematischer Familiensituationen, nicht jedes Wochenende zu ihren Eltern nach Hause fahren.

Johannes Viebig, Dienstellenleiter des Netzwerk-Fachdienstes, freut sich über den deutlich kleineren Fiesta. „Nach gut 12 Jahren Existenz der Dienststelle haben nun die Mitarbeiter erstmals ein eigenes Fahrzeug zur Verfügung.“ Die Fachleute fahren nun mit dem kleinen Flitzer zu therapeutischen Maßnahmen, zu Kinder- und Jugendpsychiatern und zu Elterngesprächen. Etwa 200 Kinder werden vom Netzwerk-Fachdienst betreut. Das Angebot erstreckt sich von psychologischen Einzel- oder Gruppentherapien bis zur tiergestützten Therapie. „Da die Maßnahmen nicht immer vor Ort stattfinden können, sind wir glücklich, jetzt ein Fahrzeug zu haben“, so Viebig. Mobilität ist für die Arbeit des Netzwerk-Fachdienstes sehr wichtig. Durch den Zuschuss für das Fahrzeug ist es jetzt einfacher, die intensive Arbeit mit den Eltern der jungen Menschen vor Ort zu organisieren.

„Wir wollen uns herzlich bei der GlücksSpirale bedanken, dass die Anschaffung der Fahrzeuge so großzügig und umfangreich unterstützt wurde“, so Johannes Viebig und Thomas Manger.

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