Schulschiff Deutschland

Sanierung

Auch regelmäßige Wartung konnte nicht verhindern, dass Korrosion und Lochfraß den Rumpf des „Schulschiff Deutschland“ stark geschädigt haben. Jetzt liegt es in der BVT Werft Bremerhaven auf dem Trockenen. Dort soll die Außenhaut des Unterwasserschiffs mit einer Stahlblechschicht aufgedoppelt werden. Möglich wird die Sanierung des Rumpfs auch durch Mittel der GlücksSpirale.

Der Bremer Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Horst Helms, überreichte im Beisein von Landeskonservator Professor Dr. Georg Skalecki und Bernd Wagner von LOTTO Bremen einen Fördervertrag über 50.000 Euro an Claus Jäger, den Vorsitzenden des Deutschen Schulschiff-Vereins e. V. Neben den Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz stehen auch weitere des Landes sowie aus dem Sonderprogramm IV des Bundes zur Verfügung.

Die „Schulschiff Deutschland“ wurde 1927 auf der Werft Joh. C. Tecklenborg in Geestemünde fertig gestellt. Der letzte Neubau eines Segelschulschiffs war zugleich der letzte Bau eines deutschen rahgetakelten Großseglers. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Deutschland Lazarettschiff in Lübeck. Von 1946 bis 1948 diente sie als Wohnschiff in Cuxhaven. 1948 gelangte das Schiff nach Bremen, wo es von 1949 an als schwimmende Jugendherberge im Europahafen lag. Derzeit ist ihr Liegeplatz der Museumshafen Vegesack - nicht mehr seetüchtig, aber schwimmfähig.

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