St. Maria zur Wiese

Instandsetzung

Ein Wahrzeichen der Stadt

Im Volksmund „Wiesenkirche“ genannt, gehört das Gotteshaus St. Maria zur Wiese zu den Wahrzeichen der Stadt Soest. An der Stelle einer kleineren Anlage entstand zu Beginn des 14. Jahrhunderts die jetzige gotische Hallenkirche St. Maria zur Wiese. 1421 wurde mit dem Westbau begonnen und bereits im ersten Drittel des folgenden Jahrhunderts schloss Baumeister Porphyrius von Neuenkirchen die Arbeiten an der Kirche vorläufig ab. Die endgültige Vollendung erfolgte erst im 19. Jahrhundert.

Zahn der Zeit nagte an dem Bauwerk

Starke Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg beseitigte man bis 1950. Die beiden Türme der Doppelturmfassade erheben sich bis zum Dachansatz auf quadratischem Grundriss, auf der Westfront werden sie durch Strebepfeiler zweigeteilt. Statisch gefährdet waren die 81 Meter hohen Türme durch Schäden am verwitternden Sandsteinmauerwerk und durch Nässe, die durch die marode Schieferdeckung in das Chordach eindringt und den Dachstuhl angreifen konnte.

Langjährige Unterstützung aus GlücksSpirale-Mitteln

Die neue Schieferdachdeckung wurde mit Moselschiefer ausgeführt, der problematische Grünsandstein wird sukzessive durch den widerstandsfähigeren Obernkirchener Sandstein ersetzt. Seit 2005 unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) die Instandsetzung der gotischen Hallenkirche. Bislang stellte sie für die Arbeiten am Dach des Chores und der beiden Türme über eine Million Euro zur Verfügung.Bildnachweis: R. Rossner / DSD

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