Palais Rantzau

Sanierung

Lübeck bekommt sein prächtiges Palais zurück

Das Palais Rantzau ist ein für Lübeck einzigartiges Beispiel der Neugotik. Der Bauherr, Kuno Rantzau-Breitenburg, wollte 1858 einerseits mit dem Umbau der ehemaligen Domherrenkurie aus der Zeit um 1300, die in Teilen im Innern des Gebäudes noch erhalten ist, die ursprüngliche Gotik wieder aufleben lassen. Andererseits versuchte er, gemäß der damaligen Begeisterung für das mittelalterliche Rittertum und die Burgen, seinen Wohnsitz als Stadtpalais zeitgemäß zu gestalten.

Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte

Die Gebäude erfuhren über die Jahrhunderte vielfache Umbauten. So ist im Obergeschoss ein reich mit Stuck ausgestatteter Rokokosaal von 1762 von Johann Nepomuk Metz erhalten. Erhalten sind zudem im Erdgeschoss bemalte Deckenbalken aus dem 17. Jahrhundert sowie barocke Türeinfassungen. Aus der Bauzeit von 1858 stammen die heutigen Fassaden. Dabei sind die Gebäudeecken durch einen über Eck gestellten Doppelerker mit Staffelgiebel oder durch ein polygonales Ecktürmchen betont.

Umfangreiche Sanierung notwendig

Durch vernachlässigte Bauunterhaltung war das Gebäude stark geschädigt, so dass eine umfangreiche Sanierung notwendig war. Dabei konnten in vielen Räumen die originalen Farbfassungen und Einbauten wiederhergestellt werden, die nun das eindrucksvolle Bild einer repräsentativen Stadtvilla des 19. Jahrhunderts wieder erfahrbar machen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellte insgesamt 3,2 Millionen Euro aus Mitteln der GlücksSpirale für die Sanierung zur Verfügung. Bei den Restaurierungsarbeiten waren insbesondere Lübecker Handwerksfirmen tätig, die sich in der Denkmalpflege besonders qualifiziert hatten.

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